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    Johannes G. Wresch
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Managed Account Informationen

Was ist ein Managed Account?

Bei einem Managed Account richtet der Kunde ein Handelskonto auf seinen eigenen Namen bei einem Brokerhaus ein und erteilt eine eingeschränkte Handelsvollmacht an einen vorher ausgewählten Vermögensverwalter / Commodity Trading Advisor (CTA). Der Vermögensverwalter bzw. CTA ist nun in der Lage, Handelstransaktionen auf dem Kundenkonto vorzunehmen. Der Kontoinhaber behält bei dieser Variante die Kontrolle über seine Vermögenswerte, da er börsentäglich per Email bzw. Online-Zugriff über seine Depotaktivitäten informiert ist und jederzeit, sofern nichts anderes vereinbart wurde, die eingeschränkte Handelsvollmacht kündigen sowie seine Vermögenwerte zurückziehen kann. 

Warum ein Managed Account?

Ganz einfach. Ziel ist eine, im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen (z.B. Aktien, Anleihen) höhere Rendite. Da die Manager der Investmentprogramme in der Lage sind, sowohl auf steigende, als auch auf fallende Kurse zu setzen, ergibt sich hier die interessante Möglichkeit, bei steigenden und fallenden Börsenkursen Gewinne zu erwirtschaften. Wie das? Die Standardisierung der Futures-Kontrakte (als Beispiel) ist ein sehr wichtiger Faktor dabei. Im Aktienhandel ist es, aufgrund regulatorischer Beschränkungen, nur bedingt möglich, sogenannte "Leerverkäufe", zu tätigen. Darüber hinaus sind Managed Accounts, besonders auch in Verbindung mit bestehenden konventionellen Anlagen interessant, da sie aufgrund der beschriebenen Chancen und ihrer teils geringen Korrelation zu anderen Anlagen helfen können, Gewinne zu erwirtschaften, wo andere Investments Geld verlieren. 

Und weiter?

Im Gegensatz zu vielen Aktienfonds orientieren sich die Manager meist nicht an sog. "Benchmarks". Es zählt ausschliesslich die real erzielte Performance für den Kunden ("Absolute-Return"-Ansatz). "Benchmarks" sind Vergleichswerte, wie z.B. (Aktien-) Indizes, die von Fondsmanagern zur Vergleichbarkeit ihrer Renditeentwicklung herangezogen werden; sie berücksichtigen jedoch nicht das grundsätzliche Kundeninteresse eines möglichst konstant zu erzielenden Gewinns.

Grundsätzlich lassen sich die Handelsstile in zwei Gruppen aufteilen.

  1. auf Basis der technischen Analyse und
  2. auf Basis der Fundamentalanalyse.

Selbstverständlich können diese beiden Stile auch miteinander kombiniert werden. Bei der technischen Analyse verlässt sich der Manager auf die Auswertung von Daten bzw. Charts (grafische Darstellung von Kursverläufen). Die Fundamentalanalyse stellt dagegen grundlegende Faktoren, wie z.B. Angebot und Nachfrage, sowie zukünftige Marktaussichten in den Vordergrund. 

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